Mallorca-Perlen
Erfahren Sie mehr über die Eigenschaften, die Herstellung und die Besonderheiten dieses Materials. Entdecken Sie, wodurch es sich auszeichnet, welche Qualitätsmerkmale wichtig sind und wie seine Verarbeitung das charakteristische Erscheinungsbild beeinflusst.
Einleitung
Mallorca-Perlen sind in industriellem Massstab handgemachte Perlenimitate. Traditionell werden sie seit über hundert Jahren auf der spanischen Insel Mallorca hergestellt.
Bevor Salzwasser-Akoya-Perlen und später Süsswasserperlen gezüchtet werden konnten, waren Naturperlen seltene Fundstücke, deren Preis schier ins Unermessliche stieg. Perlenschmuck war deshalb den grossen Königshäusern vorbehalten.
Die stetig wachsende Nachfrage nach erschwinglichen Perlen brachte findige Köpfe dazu, Perlen zu imitieren. Die Mallorca-Perle entstand und war viele Jahre lang eine der wenigen überzeugenden Perlenimitationen ihrer Zeit.
Als Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan entdeckt wurde, wie man Perlen in Muscheln züchtet, konnten sich auch wohlhabende Menschen Perlenschmuck aus Zuchtperlen leisten.
Eine Kette aus japanischen Akoya-Zuchtperlen hatte aber immer noch den Preis eines Autos.
Als ab den 1980er-Jahren zunehmend hochwertige Süsswasserzuchtperlen auf den Markt kamen, sank der Preis für hochwertige Perlen und die Nachfrage nach den Perlimitaten von Mallorca nahm ab.
Bis auf wenige grosse und bekannte Marken sind Hersteller von Mallorca-Perlen verschwunden. Diese konnten sich vor allem wegen geschickter Marketingstrategien einer treuen Liebhaberschaft bis heute auf dem Markt halten.
Herstellung
Zunächst wird aus Opalglas – dies ist ein undurchsichtiges Glas – eine kleine Kugel als Grundkörper der Imitationsperle hergestellt. Anstatt von Glas kann auch gepresster Sand als Grundkörper dienen.
Die Kugeln werden auf einer Halterung zu hunderten befestigt und bis zu 40-mal in ein Beschichtungsbad eingetaucht.
Die Rezeptur dieser Beschichtung ist das jeweilige Firmengeheimnis des Herstellers. Diese Beschichtung wird unter anderem als «Esencia de Oriente», Fischschuppenessenz oder Fischsilber bezeichnet. Fein gemahlene Fischschuppen, die Guanin – eine kristalline Substanz – enthalten, werden zusammen mit einem Bindemittel vermengt.
Nach jedem Tauchvorgang werden die Perlen getrocknet und poliert. Es entsteht ein Effekt, der dem Glanz von echtem Perlmutt ähnelt.
Die oberste Schicht ist ein Schutzlack, der die Perlen vor Umwelteinflüssen schützen soll.
Eigenschaften
Mallorca-Perlen sind gegenüber Parfüm, Schweiss und Pflegeprodukten etwas toleranter als Zuchtperlen, was sie alltagstauglich macht.
Lüster und Glanz einer Mallorca-Perle reichen jedoch nicht an jene einer Südsee-Muschelkernperle heran, bei deren Herstellung echtes Perlmutt verwendet wird.
Mallorca-Perlen sind und bleiben eine Imitation der optischen Wirkung von Perlmutt.
Wer sollte Mallorca-Perlen kaufen?
Mallorca-Perlen sind etwas für Liebhaberinnen, die die traditionelle Herstellung der Imitationsperlen schätzen.
LARUSCA Perlenschmuck® verarbeitet Mallorca-Perlen nicht zu ganzen Ketten, sondern setzt sie gezielt als Einzelelement, beispielsweise als Anhänger, ein.
Einleitung
Mallorca-Perlen sind in industriellem Massstab handgemachte Perlenimitate. Traditionell werden sie seit über hundert Jahren auf der spanischen Insel Mallorca hergestellt.
Bevor Salzwasser-Akoya-Perlen und später Süsswasserperlen gezüchtet werden konnten, waren Naturperlen seltene Fundstücke, deren Preis schier ins Unermessliche stieg. Perlenschmuck war deshalb den grossen Königshäusern vorbehalten.
Die stetig wachsende Nachfrage nach erschwinglichen Perlen brachte findige Köpfe dazu, Perlen zu imitieren. Die Mallorca-Perle entstand und war viele Jahre lang eine der wenigen überzeugenden Perlenimitationen ihrer Zeit.
Als Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan entdeckt wurde, wie man Perlen in Muscheln züchtet, konnten sich auch wohlhabende Menschen Perlenschmuck aus Zuchtperlen leisten.
Eine Kette aus japanischen Akoya-Zuchtperlen hatte aber immer noch den Preis eines Autos.
Als ab den 1980er-Jahren zunehmend hochwertige Süsswasserzuchtperlen auf den Markt kamen, sank der Preis für hochwertige Perlen und die Nachfrage nach den Perlimitaten von Mallorca nahm ab.
Bis auf wenige grosse und bekannte Marken sind Hersteller von Mallorca-Perlen verschwunden. Diese konnten sich vor allem wegen geschickter Marketingstrategien einer treuen Liebhaberschaft bis heute auf dem Markt halten.
Herstellung
Zunächst wird aus Opalglas – dies ist ein undurchsichtiges Glas – eine kleine Kugel als Grundkörper der Imitationsperle hergestellt. Anstatt von Glas kann auch gepresster Sand als Grundkörper dienen.
Die Kugeln werden auf einer Halterung zu hunderten befestigt und bis zu 40-mal in ein Beschichtungsbad eingetaucht.
Die Rezeptur dieser Beschichtung ist das jeweilige Firmengeheimnis des Herstellers. Diese Beschichtung wird unter anderem als «Esencia de Oriente», Fischschuppenessenz oder Fischsilber bezeichnet. Fein gemahlene Fischschuppen, die Guanin – eine kristalline Substanz – enthalten, werden zusammen mit einem Bindemittel vermengt.
Nach jedem Tauchvorgang werden die Perlen getrocknet und poliert. Es entsteht ein Effekt, der dem Glanz von echtem Perlmutt ähnelt.
Die oberste Schicht ist ein Schutzlack, der die Perlen vor Umwelteinflüssen schützen soll.
Eigenschaften
Mallorca-Perlen sind gegenüber Parfüm, Schweiss und Pflegeprodukten etwas toleranter als Zuchtperlen, was sie alltagstauglich macht.
Lüster und Glanz einer Mallorca-Perle reichen jedoch nicht an jene einer Südsee-Muschelkernperle heran, bei deren Herstellung echtes Perlmutt verwendet wird.
Mallorca-Perlen sind und bleiben eine Imitation der optischen Wirkung von Perlmutt.
Wer sollte Mallorca-Perlen kaufen?
Mallorca-Perlen sind etwas für Liebhaberinnen, die die traditionelle Herstellung der Imitationsperlen schätzen.
LARUSCA Perlenschmuck® verarbeitet Mallorca-Perlen nicht zu ganzen Ketten, sondern setzt sie gezielt als Einzelelement, beispielsweise als Anhänger, ein.